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Showing posts from September, 2012

Warum Amerika einen mormonischen Präsident braucht!

Als Präsident ist Barack Obama eher guter Durchschnitt (und das meine ich als Kompliment) – bis auf einen Punkt: Er ist schwarz. Das ist auch seine eigentliche Leistung: 150 Jahre nach dem verheerendsten Krieg unserer Geschichte, der die Sklaverei endlich beendete, brauchte Amerika nun wirklich mal einen schwarzen Präsidenten. Na gut, er ist auch ungemein sexy, aber die Geschichtsbücher werden eher von seiner Hautfarbe schwärmen.

Auch Mitt Romney wäre als Präsident eher Durchschnitt – bis auf eines: Er ist Mormone. Und irgendwann braucht Amerika auch einen mormonischen Präsidenten, denn keine Kirche ist so amerikanisch wie diese.

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Book Party in Berlin!

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Wir feiern!

Das neue Buch "Planet America" steht im Laden und gemeinsam mit unserem guten Freund und Reisejournalisten Paul Stänner wollen wir zum ersten Mal eine 2-Book Party feiern!

Sie, der Sie dieses gerade liest, sind herzlichst eingeladen!

Wo: Berlin, Cafe Naumann Drei (Schöneberg, Naumannstr. 3, unweit von S-Bahn Julius-Leber-Bruücke)

Wann: Freitag, den 28. September, um 19:00 Uhr

Was gibt's denn do?

- Wir lesen aus unseren neuen Büchern "Planet America" und "Dinner for One"

- Wir verschenken Bücher an die klugen Gewinner unseres klugen Quizes

- Wir trinken Bier

- Wir essen tolle Spezialitäten aus America (was sie genau sind, daran arbeiten wir gerade, es wird aber genug für alle geben)

- Wir lernen uns kennen

Eintritt ist wie immer frei

Allerdings bitten wir um Voranmeldung, denn es gibt nur 50 Plätze!

Naumann Drei: 030 / 9151 2100


Auf Facebook: http://www.facebook.com/NaumannDrei

Wir freuen uns sehr auf Eure Kommen!


Warum wir Amis an Hetz, Hass und Huren glauben!

Ich erinnere mich gern an das erste Mal, als ich eine Botschaft in Brand stecken wollte. Ich war damals noch jung, außerdem Mitglied der Mormonenkirche und glaubte auch fest daran. Allerdings glaubte ich auch an die Literatur, besonders an das größte amerikanische Literaturgenie aller Zeiten: Mark Twain. Bis ich seinen Reiseroman Durch Dick und Dünn entdeckte.

Darin zerpflückt er auf respektloseste Art das Buch Mormon. In Worten, die er sich niemals auf die Bibel anzuwenden trauen würde, zieht er die heiligste Schrift der Mormonen durch den Dreck, und dann tut er es gleich noch mal: "gedrucktes Chloroform" sei es; ein Wunder, dass der Autor es überhaupt zu Ende habe schreiben können, ohne einzuschlafen; reine Fantasie, ein Plagiat, "grotesk". Das Schlimmste: Die Kritik war auch noch witzig. Das saß!

Bis dahin hatte ich jedes Wort angebetet, das Mark Twain von sich gab. Jetzt verstand ich, dass dieser Mann in Wahrheit des Teufels war.


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Deutschland braucht mehr Patriotismus

Zuweilen gleicht unser Patriotismus religiösem Fanatismus: Unsere Veranstaltungen sind so emotionsgeladen wie (gute) Gottesdienste, wir glauben an die Verfassung wie an die Bibel, und die Amtseinführung des Präsidenten steht der des Papstes in nichts nach.

All das brachte den Soziologen Robert Bellah 1967 dazu, die amerikanische Demokratie als eine "Zivilreligion" zu beschreiben. Er meinte, die Amerikaner hätten ihre tief verwurzelte Religiosität einfach auf ihr Land übertragen: Wir glauben tatsächlich an unsere Nation.

Es gibt einen Grund dafür. ...

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